Geld für deine Ausbildung

Während Deiner Lehre und Weiterbildung im Bäckerhandwerk hast du als angehende/r Bäcker-/in verschiedene Möglichkeiten, gefördert zu werden. Damit du die Förderung in Anspruch nehmen kannst, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt und schriftliche Anträge bei unterschiedlichen Einrichtungen eingereicht werden.

Mach zum Beispiel mit bei der Meisterschaft im deutschen Bäckerhandwerk. Dem Gewinner winken tolle Preise und die Chance auf Begabtenförderung.

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Fördere deine Karriere

Berufsausbildungshilfe während der Ausbildung

Während deiner Ausbildung als Bäcker/in oder zum/zur Bäckereifachfachverkäufer/in durchläufst du eine duale Berufsausbildung. Das ist die erste Voraussetzung, die du erfüllen musst, um die so genannte Berufsausbildungshilfe (BAB) beantragen zu können. Du erhältst die BAB, wenn du nicht mehr bei deinen Eltern wohnen kannst, weil dein Lehrbetrieb zu weit entfernt liegt (mind. 1 Stunde für einen Weg).

Diese Voraussetzung musst du nicht erfüllen, wenn du älter bist als 18 Jahre, verheiratet bist oder warst und mit mindestens einem Kind zusammenlebst, oder wenn du aus schwer zumutbaren sozialen Gründen nicht mehr zu Hause wohnen kannst.

Informationen und Anträge zur BAB bekommst du bei den örtlichen Arbeitsagenturen. Die Berufsinformationszentren der Arbeitsagenturen bieten zudem ein Computerprogramm an, mit dem du unverbindlich errechnen lassen kannst, ob du BAB-berechtigt bist. 

Sehr gute Berufsabschlussprüfung? Dann bewirb dich für die Begabtenförderung!

Du hast deine Lehre zum/zur Bäcker-/in mit Bestnote abgeschlossen? Du bist talentiert und bereit, für deine Karriere hart zu arbeiten? Dann hast du große Chancen, dass die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung dich bei deiner Weiterbildung unterstützt. Die Begabtenförderung fördert insbesondere den Meister- vorbereitungskurs bzw. den Verkaufsleiterkurs.

Voraussetzung ist, dass du jünger als 25 Jahre bist, wenn du in das Förderprogramm aufgenommen wirst. Angerechnet werden z. B. Mutterschutz, Elternzeit, Grundwehr- oder Zivildienst und freiwilliges soziales Jahr, sodass du in solchen Fällen auch nach dem 25. Lebensjahr noch gefördert werden kannst.

Voraussetzung ist außerdem, das du deine Gesellenabschluss- prüfung besser als „gut“ (mehr als 87 von 100 Punkten) abgeschlossen hast. Ab 81 von 100 Punkten hast du die Chance, bei der Begabtenförderung aufgenommen zu werden, wenn du erfolgreich an einem überregionalen Leistungswettbewerb (z. B. beim Landes-/ Kammerentscheid der Deutschen Meisterschaft der Bäckerjugend teilgenommen hast. Möglich ist auch, dass dein Ausbildungsbetrieb oder deine Berufsschule dich für die Begabtenförderung vorschlagen.

Gefördert werden u. a. Aufstiegsfortbildungen (z. B. Meister- vorbereitungskurs, Technische/r Fachwirt/in), berufsbegleitende Studiengänge oder Intensivsprachkurse. Insgesamt werden über drei Jahre hinweg Zuschüsse von jährlich bis zu 1.700 Euro für die Finanzierung berufsbegleitender Weiterbildung gezahlt. Es ist ein Eigenanteil von 20%, höchstens jedoch 180 Euro pro Förderjahr zu tragen. Anträge nimmt die Handwerkskammer entgegen.