MEISTERPRÜFUNG – Die Wichtigste Prüfung im Bäckerhandwerk

Meisterprüfung

Die wichtigste aller Weiterbildungen im Bäckerhandwerk ist die Meisterprüfung. Danach bist du Bäckermeister/in und kannst dich selbstständig machen, studieren oder andere Karrierewege einschlagen.

Um die Meisterprüfung abzulegen, musst du eine Ausbildung zum Bäckergesellen/in abgeschlossen haben. Du solltest vor der Meisterprüfung bereits mehrere Jahre Berufserfahrung haben, um die Prüfung richtig gut abzuschließen. Um dich optimal auf die Meisterprüfung vorzubereiten, kannst du auch einen Meistervorbereitungskurs machen. Er wird z.B. von den Fachschulen des Verbundes Akademie Deutsches Bäckerhandwerk (ADB) oder von den Handwerkskammern angeboten.

Vorbereitungskurs für Bäckermeister und Betriebswirte des Handwerks

Vorbereitungskurs für Bäckermeister und Betriebswirte des Handwerks

Du willst nach deiner Meisterprüfung in leitende Positionen aufsteigen oder sogar einen eigenen Betrieb leiten? Dann empfielt sich zusätzlich zur Meisterprüfung die Weiterbildung zum/zur Betriebswirt/in des Handwerks. In diesem Kurs lernst du nicht nur alles, was du für die Meisterprüfung brauchst, sondern noch zusätzliches betriebswirtschaftliches Wissen.

Finanzielle Unterstützung durch Meister-BAFÖG

Die Meisterprüfung ist die wichtigste Qualifikation im Bäcker- handwerk. Neben dem Vorbereitungskurs für die Prüfung zum/zur Bäckermeister/in fördert der Staat auch den Vorbereitungskurs zum/zur Betriebswirt/in des Handwerks. Die Förderung besteht z.T. aus einem Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss, und einem zinsgünstigen Kredit. Maßnahmenbeitrag (= Lehrgangs- und Prüfungsgebühren) Unabhängig vom Einkommen und Vermögen leistet der Staat einen Beitrag, der sich an den tatsächlich anfallenden Kosten orientiert, max. 10.226 Euro. Der Beitrag besteht aus einem Zuschuss in Höhe von 30,5% und für den Rest aus einem zinsgünstigen Bankdarlehen. Die Höhe des monatlichen Unterhaltsbedarfs (= Lebensunterhalt) errechnet sich aus dem BAföG-Bedarfssatz für auswärts untergebrachte Fachschüler/innen mit abgeschlossener Berufsausbildung, und dem Zuschlag für Kranken- und Pflegeversicherung. Der Beitrag wird in Form eines zinsgünstigen Bankdarlehens gewährt. Während der Fortbildung und einer anschließenden Karenzzeit von max. 6 Jahren ist das Darlehen zins- und tilgungsfrei. Danach ist das Darlehen innerhalb von 10 Jahren mit monatlichen Raten von mind. 128 Euro - entweder mit einem festen oder variablen Zinssatz - zu tilgen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann das Darlehen gestundet oder erlassen werden.

Illustrierte Abbildung von Abzeichen

STUDIEREN OHNE ABITUR – EINE AUSBILDUNG MACHT’S MÖGLICH!

Studium ohne Abitur

Du brauchst kein Abitur um zu studieren! Wer den Abschluss als Bäckermeister/in gemacht hat, qualifiziert sich damit für das Studium an einer Fachhochschule oder Universität. Mögliche Studienrichtungen sind:

  • Oecotrophologie
  • Lebensmitteltechnologie
  • Lebensmitteltechnik mit Schwerpunkt Bäckereitechnik

Weitere Studiengänge kannst du direkt an den jeweiligen Hochschulen erfragen.

Die Voraussetzungen für eine Zulassung an einer Hochschule sind überall verschieden. Du kannst dich daher selbst erkundigen, ob du an deiner Wunsch-Uni einen entsprechenden Studiengang besuchen kannst.