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Du weißt sicherlich schon, dass die Arbeitszeiten im Bäckerhandwerk anders sind als in anderen Berufen. In vielen Bäckereien wird schon ab
2.00 Uhr nachts gebacken, damit die Kunden morgens schon ein großes Sortiment an frisch gebackenen Broten und Brötchen zur Auswahl haben. Das hat aber auch viele Vorteile für dich. Wer früher anfängt, hat auch früher Feierabend. Bäcker/innen genießen es, am Nachmittag frei zu haben, wenn andere noch im Büro sitzen. Da bleibt viel Zeit für Zeit für Sport und andere Hobbys.
Arbeit am Samstag ist für Auszubildende eher die Ausnahme und wird – falls es mal vorkommt – mit einem freien Tag belohnt. An Sonn- und Feiertagen müssen Lehrlinge unter 18 Jahren in der Regel nicht arbeiten. Falls du doch mal ausnahmsweise an einem Sonntag oder Feiertag in deinem Ausbildungsbetrieb arbeitest, gibt es zusätzlich noch einen deutlichen Zuschlag zu deiner Ausbildungsvergütung.
1. Ausbildungsjahr: 400 Euro (ab September 2013: 430 Euro)
2. Ausbildungsjahr: 500 Euro (ab September 2013: 550 Euro)
3. Ausbildungsjahr: 600 Euro (ab September 2013: 670 Euro)

In deiner Lehre wirst du langsam an die Arbeitszeiten in deinem Betrieb herangeführt: Solange du noch unter 16 Jahre als bist, fängst du nicht vor 6.00 Uhr an. Sobald du über 16 Jahre alt bist, kann es schon um 5.00 Uhr losgehen. Alle, die älter als 17 sind, dürfen in einer Bäckerei schon ab 4.00 Uhr arbeiten. Im Klartext: Teamarbeit den ganzen Tag.
