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Diana Kohzer
37 Jahre
Ausbildung zur Bäckerin, Meisterprüfung, Studium Ernährungswissenschaft, Leitung einer eigenen Bäckerei
„Es gefällt mir, etwas mit den Händen
zu machen.“
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Für mich ist es ein tolles Gefühl etwas mit den Händen zu machen. Es ist doch erstaunlich, welch leckere Backwaren man nur aus einer Handvoll Zutaten herstellen kann. Man sieht am Ende des Arbeitstages, was man geschafft hat. Mir macht es aber nicht nur in der Backstube Spaß: Ich bin auch gerne vorne im Verkaufsraum. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man seine Kunden persönlich kennt und manchmal auch ein Kompliment für das leckere Brot bekommt.
Ich bin damit aufgewachsen. Bereits mein Opa war Bäcker und dann meine Eltern. Ich fand den Beruf immer spannend und wollte deshalb in die Fußstapfen meiner Familie treten. Nach meiner Meisterprüfung im Bäckerhandwerk habe ich mich dazu entschlossen, noch Ernährungswissenschaften zu studieren. Danach habe ich den Betrieb meiner Eltern übernommen.
Wir haben uns früher als Kinder immer in die Backstube von Opa geschlichen, und dann hat jeder von uns ein warmes, frisch gebackenes Brötchen bekommen. Das war so toll und das ist auch meine erste Erinnerung ans Backen.
Auf jeden Fall. Ich glaube, dass der Bäcker um die Ecke wieder modern ist, weil die Menschen auf der Suche nach heimeliger Atmosphäre sind. Und außerdem ist Brot immer modern.
Sport lag bei uns schon immer in der Familie: Mein Vater war Läufer und hat Fußball gespielt, meine Geschwister und ich sind Fahrrad gefahren und so kam ich zum Triathlon. Ich habe mir dann das Ziel gesetzt, beim Ironman mitzumachen und angefangen, dafür zu trainieren. Ich denke es ist wichtig, sich im Leben Ziele zu setzen und dafür zu kämpfen.
Viele halten mich für verrückt. Die Leute können nicht verstehen, wie man als Bäcker arbeiten kann und jede Nacht aufsteht, um Brötchen zu backen. Und nach der Arbeit quäle ich mich auch noch mit Sport. Das ist für viele Menschen nicht nachvollziehbar. Aber ich sehe das anders: Mir macht meine Arbeit Spaß und der Sport ist eine tolle Abwechslung, weil ich nach einem ganzen Tag in der warmen Backstube raus in die Natur kann. Da ich ab Mittag frei habe, bleibt genügend Zeit fürs Fahrradfahren.
Jesse liebt es, Frisbee zu spielen und zu backen. Für ihn passen diese beiden Dinge perfekt zusammen: Als Bäcker kann er im Beruf kreativ sein und hat nach seinen Arbeitstag noch genug Freizeit um seinem Hobby nachzugehen.

Michaela Dressler zeigt, dass man auch Karriere machen und Familie haben kann: Sie leitet sieben Bäckereien und hat einen kleinen Sohn. Wie der Alltag von Michaela Dressler aussiehst, erfährst du in ihrem Porträt.
Nico ist Bäcker aus Leidenschaft und setzt mit seiner eigenen Bio-Bäckerei auf qualitativ hochwertige Rohstoffe aus der Region. Er mag es, dass er am Ende des Tages sehen und in den Händen halten kann, was er geschafft hat.