Portrait Teigmacher Tobias Schuch

Ja, das frühe Aufstehen kann eine Herausforderung sein. Tobias hat sich trotzdem dazu entschieden, Bäcker zu werden. Auch nach seiner Ausbildung ist er sich sicher: Das war genau die richtige Entscheidung!

„Die Ausbildung zum Bäcker wollte ich unbedingt fertig machen.“

Für die Arbeit mit Lebensmitteln hegte Tobias schon immer eine gewisse Begeisterung. Zu Hause wurde viel gekocht, in der Realschule standen Kochen und Backen auf dem Stundenplan. Und das hat einfach Spaß gemacht.

Wie wurde denn die Entscheidung zwischen den Ausbildungen zu Koch und Bäcker getroffen? „Da, muss ich sagen, haben Köche doch die schlechteren Arbeitszeiten“, sagt Tobias. Hat man so auch noch nicht gehört, dass sich einer wegen der Arbeitszeiten für den Bäckerberuf entscheidet. Das frühe Aufstehen macht dem Sportfreund aber nichts mehr aus. „Ich hätte auch nicht gedacht, dass es mir so leichtfällt, früh aufzustehen.“ Wenn um halb 5 Uhr morgens der Wecker klingelt, braucht er eine kalte Dusche, einen Kaffee und ein gutes Frühstück. Ab dann ist Tobias bereit für den Tag.

In seiner Ausbildung hat er in jeden Bereich der Produktion reingeschnuppert. Besonders begeistert hat ihn schon damals die Teigmacherei. Das präzise Arbeiten, um einen perfekten Teig zusammenzurühren, macht Tobias immer noch Spaß. Deswegen hat er sich nach der Ausbildung darauf spezialisiert. Irgendwann will er auch eigene Rezepte entwickeln.

Was ihm neben seinen Aufgaben besonders gefällt, ist das Klima im Betrieb. „Wenn ich morgens in die Backstube gehe, wünsche ich erst mal allen einen guten Morgen.“ Er freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinen Kolleginnen und Kollegen. Den Zusammenhalt bei der Arbeit schätzt er besonders. „Man hilft sich immer gegenseitig.“

Auch in seiner Freizeit widmet sich Tobias dem Backen, wenn es seine Zeit zulässt. Selbstgebackenes Baguette kommt auf jedem Grillfest oder Geburtstag gut an. Und wenn die Oma ihn fragt, wie sie einen Kuchen noch besser machen kann – dann ist das schon eine besondere Ehre. Auch wenn er inzwischen viel aufwendigere Dinge backen kann, ist und bleibt sein Lieblingsgebäck ein einfacher Apfelkuchen. Mit dem macht man auch nichts falsch, der schmeckt immer!

Steckbrief

Name: Tobias Schuch

Alter: 24 Jahre

Bisher: Bäckerausbildung erfolgreich abgeschlossen, arbeitet seither als Teigmacher

Pläne: Lebensmitteltechniker oder Meister

Betrieb: Peter's gute Backstube ist ein Unternehmen aus der Nähe von Offenburg. Mit seinen 50 Filialen und rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt Peter's gute Backstube sicher zu den größeren Bäckereien. 

"Selbstgebackenes Baguette kommt immer gut an."

Frisches Baguette
Tobias wiegt Mehl ab
Frische Broetchen mit Koernern
Brezeln werden geformt
Haende praesentieren Koerner
Tobias formt Brezeln
Maennlicher Oberkoerper mit Baeckereilogo
Illustration Brote Illustration Brote Illustration Brote Illustration Brote

Interview

Im Interview verrät Tobias warum er sich für eine Karriere im Bäckerhandwerk entschieden hat und wie seine Zukunftspläne aussehen.

Wie kamst du zu Peter's gute Backstube?

Ich habe meine Ausbildung erst bei einer anderen Bäckerei begonnen. Dort lief es leider nicht so wie geplant, es gab Probleme mit dem Arbeitgeber. Ich habe mit einem Klassenkameraden aus der Berufsschule gesprochen, der die Lehre eben hier gemacht hat. Er hat erzählt, dass ihm die Ausbildung bei Peter's gute Backstube sehr gefällt. Er war sehr zufrieden mit der Ausbildung, dem Arbeitsklima und wie man mit den Azubis umgeht. Ich habe mich dann entschieden, mich hier zu bewerben, denn ich wollte meine Ausbildung unbedingt fortführen.

 

Was gefällt dir hier besonders gut?

Ich habe mich nach der Ausbildung auf die Teigmacherei spezialisiert. Das hat mir schon während der Ausbildung gut gefallen, als ich drei Monate in diesem Bereich gearbeitet habe. Die Teigmacherei hat es mir irgendwie angetan. Jeden Tag aufs Neue sorge ich dafür, dass wir perfekte Teige haben.

Wurdest du bei der Ausbildung besonders gefördert?

Ich war viel auf Ausbildungsmessen unterwegs, wo ich auch einiges an Erfahrungen sammeln konnte. Außerdem habe ich Fortbildungen besucht. Es gab Teamtrainings, in denen die Teamfähigkeit verbessert wurde. Jetzt kümmere ich mich auch viel um die Azubis, weil ich durch die Trainings viel gelernt habe.

 

Was sind deine beruflichen Ziele?

Ich bin noch unschlüssig, ob ich den Lebensmitteltechniker oder den Meister machen will. Es interessiert mich beides. Das eine ist eher fachlich, das andere eher praktisch ausgelegt. Ich bin halt eher der Praktiker und arbeite lieber, anstatt in der Schule zu sitzen.

 

Und jetzt noch eine Frage zum Schluss: Was hast du dir von deinem ersten Gehalt gekauft?

Von meinem ersten Gehalt habe ich mir eine XBox gekauft.

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