News Berichte aus der Welt der Brote

Kaum ein Gebäck ist so sagenumwoben wie das Croissant: Zahlreiche Legenden ranken seit Jahrzehnten um dessen Entstehungsgeschichte. Verständlicherweise wird das Gebäck im Allgemeinen einer französischen Herkunft zugeordnet – wie sollte man sonst dessen Namen erklären?

Kreiert von Bäckern aus Österreich

Könnte es jedoch ursprünglich auf eine Erfindung von österreichischen Bäckern zurückgehen? 

Das zumindest besagt eine der vielen Legenden. Die Entstehungsgeschichte dazu trug sich im 17. Jahrhundert zu. Wien wurde von den Türken angegriffen, die versuchten, sich unter der Stadtmauer durchzugraben. Auch die damaligen Bäcker waren schon sehr früh auf den Beinen und entdeckten so den Hinterhalt rechtzeitig. Durch diese frühe Warnung konnten die Angreifer in die Flucht geschlagen werden. Zur Siegesfeier kreierten die Bäcker ein Gebäck mit der Form des türkischen Halbmondes, das als Symbol des Triumphs über die türkischen Kämpfer gelten sollte. 

Bekannt durch die Königin Frankreichs

Eine weitere Legende beschreibt die Theorie, nach der Croissants in Frankreich zur Zeit Marie Antoinettes im 18. Jahrhundert populär wurden. Durch die Heirat mit dem französischen König Ludwig XVI. brachte sie das Gebäck mit nach Frankreich, wo es den Namen „Croissant“ erhalten haben soll, welcher an die zunehmende Sichelform des Mondes erinnert
(= „croissant de lune“).

Ein religiöses Gebäck 

Eine andere mögliche Erklärung ist in der Religion zu finden. Die ersten Bäckereien existierten oft ausschließlich in Klöstern. Dort wurden damals schon zu den wichtigsten Glaubensfesten spezielle Backwaren hergestellt. Zum Osterfest beispielsweise gab es Gebäcke, die in ihrer Form an Ziegenhörner erinnern sollten. Es könnte sich also beim Croissant auch um die Weiterentwicklung eines traditionellen Klostergebäcks handeln.

Alles Märchen

Heutzutage sind sich Kulturhistoriker jedoch einig, dass viele dieser Legenden zur Herkunft des Croissants wohl eher frei erfunden sind. Das erste Schriftstück, welches ein croissantähnliches Gebäck beschreibt, stammt aus dem Jahr 1853. In einem Lexikon wird dann 1863 die berühmte Mondform erwähnt. Das erste uns heute bekannte Rezept wurde erst viele Jahre später in der „Nouvelle Encyclopedie culinaire“ von 1906 veröffentlicht.

Aber egal, wo und wann genau das Croissant erfunden wurde – wir finden es schmeckt einfach super lecker! Ob mit Schokofüllung, Schinken und Käse oder als Laugenvariante. Es wird nie langweilig!

Hier haben wir noch ein paar leckere Croissant-Rezepte zum Nachbacken:

Da wir alle knusprig-frisches Brot lieben, aber nicht jeden Tag Zeit haben zum Bäcker zu gehen, haben wir euch hier ein paar Brot-Life-Hacks zusammengestellt, mit denen ihr garantiert zu jeder Tages- und Nachtzeit eine leckere Scheibe Brot vernaschen könnt.

  • Brot mag keine halben Sachen … Deshalb ist es wichtig, dass ihr es entweder bei Raumtemperatur lagert, oder direkt in die Gefriertruhe packt. Im Kühlschrank ist es leider weder warm genug, noch kalt genug. Daher wird es dort schnell trocken.
  • Die Kruste eines Brotes ist seine natürliche Schutzschicht. Daher ist es am besten, wenn ihr das angeschnittene Brot immer so lagert, dass es auf der Kante aufliegt. So bleibt’s knackig!
  • Am bequemsten ist es natürlich, wenn ihr euer Brot einfach in der Tüte aufbewahrt, in die es vom Bäcker eingepackt wurde. So beginnt es jedoch schneller zu schimmeln! Daher lagert es einfach sofort nach dem Einkauf in einem speziellen Brotkasten.

 

 

  • Damit ihr wirklich bei jeder Gelegenheit ein paar frische Scheiben Brot am Start habt, friert einfach nach jedem Besuch beim Bäcker direkt ein paar Scheiben ein! Gutes Brot vom Innungsbäcker schafft es so noch wie frisch gekauft zu schmecken.
  • Generell gilt: Je höher der Anteil an Roggen im Brot ist, desto länger bleibt es haltbar! Also fragt beim nächsten Bäckerbesuch einfach mal die Bäckereifachverkäufer und Bäckereifachverkäuferinnen, in welchem Brot viel Roggen ist!

Und jetzt ran an den Gefrierschrank und erstmal eine leckere Scheibe Brot auftauen!

Brot einfrieren - Teaser

Das Sandwich: wahrscheinlich einer der beliebtesten Arten weltweit, Brot zu essen. Ob abends vor dem Fernseher, als Kind in der Schule oder auch bei schicken Sektempfängen – mit den zwei Brotscheiben, die allerlei Leckereien umschließen, kann man definitiv nie etwas falsch machen.

Doch wer kam überhaupt als Erstes auf die Idee, ein Sandwich zu machen? Und warum heißt das Sandwich eigentlich Sandwich?

Die Geschichtsbücher behaupten, dass die Erfindung des Sandwiches auf einen britischen Earl aus dem 18. Jahrhundert zurückgeht. Dieser habe sich so sehr in ein Kartenspiel vertieft, dass er keine Zeit zum Essen gefunden habe und daraufhin seine Bediensteten anwies, das Essen in zwei Brotscheiben zu legen: in diesem Fall eine Scheibe Rindfleisch zwischen zwei Scheiben Brot. Und der Name des besagten edlen Herren? Richtig: John Montague, 4. Earl of … Sandwich! Diese Art zu Essen verbreitete sich im damaligen England wie ein Lauffeuer und später auch auf der ganzen Welt.

Heute gibt es in vielen Ländern eine ganz eigene Tradition, Sandwiches zu essen. In Italien zum Beispiel ist das Sandwich als „Tramezzini“ bekannt, das mit landestypischen Belägen und oft im Ganzen getoastet wird. 

In Frankreich gibt es die Schinken-Käse-Variante der überbackenen „Croques“. Auch die USA haben sich die britische Erfindung zu Eigen gemacht und den „BLT-Sandwich“ kreiert, bei dem Bacon (B), Salat (L = Lettuce) und Tomaten (T) den Hauptbelag bilden.

Natürlich können Sandwiches aber auch ganz nach Belieben und Geschmack belegt werden … Habt ihr eine Lieblingsvariante?

Unser Tipp – Gib es dir mit Korn: Es muss nicht immer Weißbrot sein! Ein Weizen-, Roggen- oder Vollkornbrot macht sich gut als Sandwich und gibt ihm eine wunderbar rustikale Note.

Wer nach Inspiration für Deluxe-Sandwiches sucht, kann hier mal vorbei schauen:

Illustration Geschichte Sandwich

Ihr seid bereit für die wärmere Jahreszeit und wollt für euer nächstes Picknick mal was Neues ausprobieren? Wir stellen euch ein Brot vor, von dem in Deutschland noch kaum jemand gehört hat: der Damper! 

Damper ist wohl das einzige Brot, zu dessen authentischer Herstellung ihr ein Lagerfeuer braucht! Also genau das Richtige für den kommenden Sommer. Schnappt euch eure Freunde, packt eine Picknickdecke ein und raus in die Natur!

Viele Zutaten, um den Teig herzustellen, braucht ihr auch nicht: Mehl, Wasser, Salz und manchmal Milch. Das Besondere an dem Brot ist, dass zwei verschiedene Traditionen der Brotherstellung verknüpft wurden: die der Europäer und die der Aborigines, den Ureinwohnern Australiens. 

Buschbrot Rezept Blogartikel

Früher wurde der Damper normalerweise auf der ausgebreiteten Asche eines Lagerfeuers gebacken. Für 10 Minuten legten die Aborigines den Teig auf die Asche, um ihn danach nochmals eine weitere halbe Stunde mit Asche bedeckt weiter zu backen. Heute verwendet man für die Zubereitung auch gerne einen Camp Oven (siehe Rezept).

Woran erkennt man, dass das Brot fertig ist? Wenn man darauf klopft, klingt es hohl. Genau das könnt ihr also bei einem Ausflug ins Grüne mit eigenem Lagerfeuer ausprobieren (natürlich sollte man darauf achten, nur an erlaubten Stellen eine Feuerstelle zu errichten).

In der australischen Tradition isst man den Damper mit getrocknetem oder gekochtem Fleisch oder mit Zuckerrübensirup. Ihr selbst könnt natürlich auch experimentierfreudig werden und zum Beispiel frische Gemüse-Dips dazu essen oder auch süße Beläge - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. 

Wer den Damper in der Natur mit einem Lagerfeuer machen möchte, dem empfehlen wir diese Anleitung für die Zubereitung mit einem Camp Oven:

Für alle, die das Busch-Brot doch lieber in den eigenen vier Wänden testen möchten, haben wir folgendes Rezept herausgesucht:

Dieses knusprige Gebäck kennen wir nur allzu gut von den Besuchen in chinesischen Restaurants. Schon gewusst, dass sie ganz leicht selbst zu machen sind? Damit habt ihr garantiert ein perfektes Mitbringsel für jede Party. Ob für Silvester oder ein Geburtstagsfest - über Glück und Leckereien freut sich bekanntlich jeder! 

Lebkuchenhaus

Obwohl man diese besonderen Kekse oft in chinesischen Restaurants nach dem Essen bekommt, haben sie ihren Ursprung in Japan. In ihrer heutigen Form tauchten sie jedoch das erste Mal an der amerikanischen Westküste im 20. Jahrhundert auf und wurden dort vermutlich von Einwanderern hergestellt. Traditionelle Glückskekse enthalten im Inneren ein Stück Papier, auf dem Sprüche stehen, die sich an fernöstlicher Philosophie orientieren.

Was ihr jedoch auf die Zettel in euren selbst gebackenen Keksen schreibt, bleibt natürlich vollkommen euch überlassen - der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt!

So könnt ihr die Kekse für die Gäste eurer Party personalisieren – was auf Hochzeiten oder Geburtstagen ein besonderes Highlight sein kann! Oder ihr seid selbst Gast und habt mit den selbst gemachten Glückskeksen garantiert ein Geschenk, das in Erinnerung bleibt.

Falls ihr nun schon Lust bekommen habt, den Backofen anzuschmeißen, haben wir euch hier ein tolles Rezept rausgesucht:

Das Bäckerhandwerk bietet ideale Voraussetzungen, die Welt, und somit andere Techniken und Backwaren zu entdecken. 

Traditionell gingen Handwerksgesellen im Mittelalter auf die Walz. Sie machten sich also nach ihrer abgeschlossenen Lehre auf Wanderschaft durch ihr Heimatland und der ganzen Welt. Dort arbeiteten sie bei verschiedenen Betrieben eine Zeit lang mit, um neue Rezepte und Erfahrungen zu sammeln. Auch heute gehen immer wieder junge Gesellinnen und Gesellen nach ihrer Prüfung los, um die Welt zu entdecken.

Aber auch schon während der Ausbildung können Bäcker-Azubis durch spezielle Austauschprogramme Erfahrungen im Ausland sammeln.

Und das Beste: Deutsche Bäcker/innen und die deutsche Backkunst sind extrem beliebt.  :)

Auch João Bandeira (27) und Jessica Brabo (24) in der Bäckerei Diepenbrock

Auch João Bandeira (27) und Jessica Brabo (24) aus Curitiba (Brasilien) - eigentlich Studenten - hatten Lust, das deutsche Bäckerhandwerk kennen zu lernen.

João stammt aus einer Bäcker-Familie und ist mit dem Handwerk aufgewachsen. Somit war für den jungen Südamerikaner klar, dass er versucht, sein Praktikum in einer deutschen Bäckerei zu absolvieren. Über ein Austauschprogramm ist er an die Bäckerei Diepenbrock gekommen.

Der junge Brasilianer hatte viele Fragen: Was macht deutsches Brot aus? Wie entsteht diese Vielfalt? Und wie setzt man diese im Heimatland um?

Mit diesen Fragen rannte João bei der Bäckerei Diepenbrock offene Türen ein. Der selbst weit gereiste Bäckermeister Marc freute sich über die ungewöhnliche Zusammenarbeit und den südamerikanischen Einfluss.

Jessica Brabo dagegen beschäftige sich für ihre Abschlussarbeit damit, Prozesse zu optimieren. Sie arbeitete drei Monate in der Bäckerei mit und erarbeitete Optimierungsmöglichkeiten. "Es war mir sehr wichtig, eng mit einem Unternehmen zu arbeiten und das Ergebnis in die Praxis umzusetzen", sagte Jessica.

"Eine klasse Erfahrung!"

Ende Februar ging es für die beiden Austauschbäcker zurück nach Brasilien. Für beide Seiten scheint sich diese Erfahrung mehr als gelohnt zu haben. "Eine absolute Herausforderung für unsere Deutschkenntnisse, aber auf jeden Fall eine klasse Erfahrung", schwärmte João.

"Eine spannende Zeit geht zu Ende, mit einer Einladung eines Tages die brasilianische Lebensweise näher kennenzulernen." freute sich Marc schon jetzt auf den Besuch im Herzen Südamerikas!

Mehr Infos: 

Wer Lust bekommen hat und auch gerne berufliche Erfahrungen in einem anderen Land sammeln möchte, findet bei uns weitere Infos zu den Möglichkeiten und Wegen.  

Für alle die ein wenig brasilianisches Flair ins eigene Zuhause zu bringen möchten, haben wir im Folgenden ein Rezept eines klassischen brasilianischen Maiskuchens namens "Bolo de Fubá" von João und Jessica. 

Fotos von verrückten Motivkuchen sind euch sicher auf Facebook oder Instagram schon öfters begegnet. Was jedoch ziemlich kompliziert aussieht, ist eigentlich viel leichter, als ihr denkt. Wir erklären euch genau, was ihr dafür braucht und wie es geht.

Mit diesem Rezept werdet ihr auf der nächsten Geburtstags-Party sicher der Backheld!

Zuerst entscheidet ihr euch für zwei unterschiedliche „Farben“ von Teig. Wir haben uns für „hell“ und „dunkel“ entschieden – also ein Marmorkuchen. Der dunklere Teig soll das Innere des Kuchens bilden und, in unserem Fall, eine Fledermaus darstellen und der helle Teig bildet einfach das Drumherum.

Mit dem Inneren des Kuchens fangt ihr an:


    •    200 g Butter, in Stücken
    •    180 g Zucker
    •    3 Eier
    •    250 g Mehl
    •    1 Päckchen Backpulver
    •    70 g Milch
    •    40 g Kakaopulver


Butter cremig rühren, Zucker zugeben und nochmals kurz verrühren. Eier dazu geben und alles zu einer geschmeidigen Masse rühren.

Mehl, Backpulver und Milch unterrühren. Danach Kakaopulver zugeben und mit Hilfe eines Kochlöffels mischen.

Den dunklen Teig in eine gefettete Kastenform geben und bei 180°C Heißluft ca. 45 Min. backen. Wenn er fertig ist, das Ganze abkühlen lassen.

Dann den abgekühlten Teig in etwa 6-7 dickere Scheiben schneiden. Daraus mit einem Ausstecher die jeweils gewünschte Form ausstechen.

Sind eure Ausstecher fertig, ist es Zeit für das Zubereiten des helleren Teigs:


    •    200 g Butter
    •    160 g Zucker
    •    1 TL Vanillinzucker
    •    2 EL Rum
    •    3 Eier
    •    250 g Mehl
    •    1 Päckchen Backpulver
    •    50 g Milch

Hierfür die Butter auch cremig rühren. Den Zucker und Vanillinzucker zugeben und nochmals verrühren.

Danach die Eier zugeben und das Ganze zu einer geschmeidigen Masse rühren. Als letzten Schritt Mehl, Backpulver und Milch unterrühren bis die Masse cremig ist.

Nun in die Kastenform 1/3 des hellen Teigs hineingeben, sodass der Boden der Form gut zugedeckt ist. Darauf dann die Ausstecher eng hintereinanderstellen. Danach dann vorsichtig außen den restlichen hellen Teig einfüllen. Die Ausstecher müssen auch von oben bedeckt sein! Dann bei 180°C Heißluft für ca. 50 Minuten backen und der Kuchen ist fertig!

Was das Innere des Kuchens angeht, ist eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt! Auch mit der Farbe des Teiges könnt ihr experimentieren …

Und jetzt ran
an die Öfen!

Klassische Pommes – wie wir sie alle kennen und lieben – sind aus Kartoffeln. Wusstet ihr, dass jedoch die besten Pommes eigentlich aus Brot gemacht werden? 

Dann probiert es doch einfach selbst aus! Besonders wenn man noch ein paar wenige Scheiben von schon etwas älterem Brot übrig hat, sind die „Brotpommes“ ein günstiges und schnelles Essen!

Für die legendären „Brotpommes“ müsst ihr das Brot einfach in zwei Zentimeter breite Streifen schneiden und in eine Marinade geben. Für die Marinade braucht ihr: 

Currypulver 

Paprikapulver

Olivenöl

Salz und Pfeffer

Kräuter Mischung

Dosiert die Zutaten je nachdem wie würzig ihr eure Pommes haben wollt. 



In diese Marinade dann die Brotstreifen geben und vermischen bis die ganze Flüssigkeit vom Brot aufgesaugt wurden.

Das ganze dann ab in den Backofen und nach nur 6 Minuten bei 200 Grad kann man diesem die fertigen „Brotpommes“ entnehmen. 

Geht schnell, kostet fast nichts, schön knusprig und nicht so fettig wie normale Pommes! 

Bald ist es nun schon wieder so weit, der Anbruch des neuen Jahres wird gefeiert. Und damit das auch gebührend gelingt, haben wir euch hier unsere liebsten Snacks für Silvester ausgesucht. 

Vom Cupcake, über das Sandwich, bis zum Flammkuchen haben wir an alles gedacht. So ist garantiert für jeden deiner Freunde etwas dabei: für Party-Wütige, Kreative und für Last-Minute-Fälle:

Falls ihr diesen Blogeintrag erst an Silvester eine Stunde bevor die Läden zu machen lest, dann raten wir euch diesen schnellen Flammkuchen-Toast auszuprobieren. Man braucht nicht viel, es geht Ruck-Zuck, sieht aber trotzdem nach was aus! Kleiner Tipp: Toastbrot findest du teilweise auch beim Innungsbäcker. 

Für alle Gesundheitsbewussten unter euch, oder mit einem Freundeskreis, der Avocados liebt, können wir diese Sandwiches nur allerwärmstens ans Herz legen. Nicht nur gesund, sondern auch super lecker! Und für eine Party-Nacht seid ihr damit sicher gewappnet:

Wenn ihr eure Gäste mit einem außergewöhnlichen Abendbrot überraschen wollt, sind die Abendbrot-Törtchen genau das Richtige. Sie lassen sich ganz flexibel aus den unterschiedlichsten Gemüsesorten kombinieren. Schön ist es natürlich, wenn ihr eine große Farbpalette zu bieten habt. 

Bild von: thefirstyearblog.com

Gegen Mitternacht muss dann doch schon was festlicheres her. Wie wäre es denn zur Abwechslung einfach mal in einen Sekt-Cupcake zu beißen, anstatt mit Sekt anzustoßen? ;)

Sobald es in den Straßen nach frischen Lebkuchen riecht, wissen wir: Weihnachten ist nicht mehr weit! Auch jetzt dauert es nur noch einen Monat, bis wir mit der Familie unter’m Tannenbaum sitzen, Geschenke auspacken, Lieder singen und … Lebkuchen essen! 

Der Lebkuchen an sich ist in vielen Kulturen ein fester Bestandteil des Weihnachtsgebäcks, nur wenige Sorten werden auch ganzjährig angeboten. Früher nannten sich die Hersteller von Lebkuchen oftmals Lebküchler oder Pfefferküchler und gehörten damit nicht zur Zunft der Bäcker. Vielleicht sagst du zum Lebkuchen auch lieber „Pfefferkuchen“ – dann kommst du wahrscheinlich eher aus dem östlichen Teil Deutschlands.

Das so genannte Pfefferkuchenhaus, das auf das Märchen von Hänsel und Gretel zurückgeht, ist mittlerweile auch in Amerika und anderen Teilen Europas sehr beliebt. Beim Bauen von diesem sind dir keine Grenzen gesetzt: Alles ist erlaubt, solange es steht.

Wir haben euch kreative Lebkuchenhäuser zusammengesucht, die allesamt nachbauenswert sind. Falls ihr also dieses Jahr Lust habt, die fortgeschrittene Version des Lebkuchens in Form eines Hauses zu backen, haben wir hier etwas Anregung für euch mit den leckersten Rezepten und witzigsten Ideen gesammelt. Schmeißt den Ofen an! 

Lebkuchenhaus

Tassenkekse

Diese Mini-Gingerbread-Häuschen könnt ihr euch an den Rand einer Tasse Tee oder heißer Schokolade stecken und dann damit die Sahne dippen.  

Ginger Star Bread

Auch für Star Wars Fans gibt es eine spezielle Version: Der Todesstern aus Lebkuchen! Hier gibt es zwar kein konkretes Rezept, aber ein beeindruckendes Bild, von dem ihr euch inspirieren lassen könnt: 

Lebkuchenschloss

Falls ihr schon immer mal ein eigenes Schloss haben wolltet, dann ist Folgendes genau das richtige für euch: 

Simply the best

Und dieses Rezept zeigt euch, wie man ein ganz einfaches Lebkuchenhaus backt. Ob das dann ein Schloss, ein Todesstern, oder sonst was wird, liegt ganz in eurer Hand! 

Damit es am 31.Oktober aus dem Backofen schön gruselt, haben wir drei leckere Halloween-Rezepte zusammengestellt! Von einer Torte bis zum Donut ist alles dabei. Für den Gruselfaktor ist dank dicken Spinnen und Blutglasur auch gesorgt. 

Kürbis-Donuts

Für die schreckhaften unter euch, haben wir hier ein harmloses Rezept ausgesucht - ganz ohne Blut und Vampirzähne. Dafür dreht sich alles um das Halloweengemüse schlechthin - den Kürbis! Für die Füllung muss das Kürbisfleisch klein geschnitten und mit Apfelsaft in einen Topf gegeben werden. Was genau ihr dann damit machen müsst, könnt ihr hier nachlesen.

Spinnen-Muffins

Die Spinne ist das wohl meistgefürchtet Insekt und Ekel-Symbol schlechthin. Kein Wunder wird sie gerne eingesetzt um Gruselfilmen das gewisse Etwas zu verleihen. Auch eurer Halloween-Party könnt ihr mit ein paar Spinnen Leben einhauchen. Diese sind aber in vielerlei Hinsicht süß ... versprochen. ;) 

Tatort-Torte

Wer wurde hier denn ermordet? Wer es etwas blutiger auf dem Partytisch haben möchte, dem empfehlen wir auf jeden Fall diese tolle Tatort-Torte. Das wichtigste für diese ganz spezielle Torte ist ganz klar die Himbeersauce! Ein bisschen Blut darf auf dem Party-Tisch nicht fehlen? 

Halloween-Rezepte

Was darf an einem lauen Sommerabend mit Lagerfeuer und schmelzenden Marshmallows auf keinen Fall fehlen? Stockbrot natürlich! 

Manch einer von euch kennt diese Brotsorte vielleicht auch unter einem anderen Namen, wie Knüppelbrot, Schlangenbrot oder Knüppelknifte. Schon vor hunderten von Jahren soll es ein beliebter Snack für zwischendurch gewesen sein. Man vermutet, dass im Mittelalter Frauen beim Backen ihren Kindern zum Zeitvertreib kleine Mengen an Teigresten gegeben haben, die diese dann auf Stöcke gewickelt und übers Feuer gehalten haben: das Stockbrot war geboren!

Die Zubereitung könnte eigentlich nicht einfacher sein. Ihr braucht dafür am Besten einen Ast eines ungiftigen Baumes, wie zum Beispiel der Haselnuss oder Buche, den ihr an einem Ende von der Rinde befreit. Aus einer Teigmenge in der Größe eines Tischtennisballes wird dann eine Schlange geformt, die dann anschließend spiralförmig um den Anfang des Stockes gewickelt wird. Dann einfach über (nicht in’s! – sonst verkohlt alles …) das Feuer halten und 10 - 15 Minuten warten.

Für eine herzhafte Variante kann man dem Teig davor schon Stückchen geschnittener Schinken hinzufügen. Steht es einem eher nach etwas Süßem, kann man das gebackene Brot auch gut mit Pflaumenmus oder Marmelade kombinieren.

Stockbrot

Der erste Mensch auf dem Mond war zwar ein Amerikaner, aber bei dem ersten dort verspeisten Lebensmittel handelte es sich um den Liebling der Deutschen: ein Brot!

Dass Brot nicht nur in Deutschland ein geliebtes Lebensmittel ist, zeigt dieses Ereignis aus den sechziger Jahren:

Vor ziemlich genau 48 Jahren, am 21. Juli 1969, machte sich Buzz Aldrin als zweiter Mensch überhaupt auf den Weg zum Mond. Man könnte meinen bei solch einer Reise ins All sind die wichtigsten Wegbegleiter Familienfotos, Medikamente und die berühmt berüchtigte Astronautennahrung.

Doch dem christlichen Astronauten lag viel daran bei seiner Ankunft Brot und Wein zu verspeisen. So war sein wichtigster Proviant sein von der Erde mitgebrachtes Stück Brot, das er mit einem Glas Wein verspeiste. Mit dieser Zeremonie wollte er diesen besinnlichen Moment – die Landung auf dem Mond – gebührend feiern.

Ob Brot auf dem Mond wohl anders schmeckt, weniger bröselt oder besonders fluffig ist, werden wir wohl nie erfahren. Für die erste Mars-Mission in ein paar Jahren wissen wir aber jetzt schon, welches Lebensmittel wir ganz sicher einpacken werden!

Jeder kennt es: man streicht sich erwartungsvoll ein Brot, freut sich auf den Genuss, führt das Meisterwerk zum Mund und ... schwupps ist es geschehen ... Die Stulle fällt aus der Hand, dreht sich und landet, natürlich mit der beschmierten Seite auf dem Boden. 

Doch warum ausgerechnet da? Sind wir alle Pechvögel? Möchte uns die Natur bestrafen, dass wir so mit unserem Essen umgehen? Lässt Murphys Law grüßen und alles was schiefgehen kann, muss einfach schiefgehen? Oder ist dieser Eindruck sogar subjektiv, und das Brot landet genauso oft auf der unbestrichenen Seite?

Der Wissenschaftler Robert Matthews beschäftigte sich mit der Frage der statistischen Häufigkeit der Landung auf der bestrichenen Seite. Er bat in seiner Studie Schüler, 20 Mal ihren Toast vom Teller zu schubsen und das Ergebnis festzuhalten. Die Auswertung ergab, dass tatsächlich 62% der bestrichenen Brote auf eben diese Seite fielen.

Da liegt die Vermutung nahe, dass die Schwerkraft dort ihre Finger im Spiel hat. Immerhin ist die bestrichene Seite natürlich schwerer. Doch Robert Matthews und seine Schüler wiederholten das Experiment ohne Butter. Die „bestrichene“ Seite wurde weggelassen und mit einem x markiert. Auch hier viel das Brot in den meisten Fällen auf die bestrichene Seite, bzw. die Seite mit dem x. 

Es liegt also nicht daran, dass die bestrichene Seite eines Brotes schwerer ist. Vielmehr ist unser Tisch der Sündenbock. Unser Bot dreht sich, wenn es fällt, um die eigene Achse. Egal ob bestrichen oder unbestrichen. Jedoch hat ein durchschnittlicher Tisch, wie wir ihn in deinem und in jedem anderen Haushalt vorfinden würden, genau jene Höhe, die der Toast im Falle eines Sturzes für eine 180 Grad Drehung benötigt. Würden wir uns höher positionieren und dem Brot eine höhere Fallhöhe bieten, hätte er Zeit für eine 360 Grad Drehung und würde nicht auf der bestrichenen Seite landen.

Um ganz sicher zu gehen, müssten wir höher essen ... Oder vielleicht auch einfach besser aufpassen. ;) 

Warum Brot auf die belegte Seite fällt

Die New York Times ist eine der bekanntesten überregionalen Tageszeitungen der USA. Jede Woche werden rund 4 Millionen Exemplare verkauft.

Neuigkeiten aus der Welt, aus Wirtschaft, Technik und Wissenschaft erreichen somit jeden Tag mehrere Millionen Menschen. Auch Themen wie Gesundheit und Ernährung sind natürlich vorhanden, jedoch weit nicht so populär. Doch ein Nahrungsmittel schaffte es zu einer kleinen Berühmtheit: das No-Knead-Bread.

Der Lebensmittel-Kolumnist Mark Bittman beschrieb die Methode 2006 in einer seiner Kolumnen. Er berichtete über einen Kurs bei Jim Lahey, bei dem er die Backmethode erlernt hatte. Diese Methode ist nicht neu und wurde schon 1999 erwähnt. Ihren Ursprung hat sie in Italien, sie erlangte jedoch erst durch den Artikel in der New York Times Aufmerksamkeit und Berühmtheit. Sogar im Blog der Süddeutschen Zeitung ist ein Bericht zu finden.

Das Besondere an dem Brot: Die Zeit nimmt einem die größte Arbeit ab, und Kneten ist nicht erlaubt. Persönlicher Aufwand: 5 Minuten. Die lange Ruhezeit sorgt für den außergewöhnlichen Geschmack des Brotes. Normalerweise muss Brot ständig geknetet werden, damit die Proteine im Mehl einen elastischen Teig bilden. Die große Menge an Wasser bewirkt hier, dass das Brot die Arbeit selbst macht. Die Ideale Lösung also für alle Vielbeschäftigten, die keine Zeit für das Backen finden, jedoch trotzdem nicht auf Selbstgebackenes verzichten möchten.

Falls ihr auch Lust habt, das No-Knead-Bread zu testen: Ihr findet im Internet zahlreiche Rezepte und Erweiterungsideen.

no knead bread

In den 80ern und 90ern war Hermann ein Familienmitglied in vielen Haushalten.

Kaum war ein Kuchen gebacken, stand schon wieder der nächste Teig vor der Türe. Das System funktionierte wie ein Kettenbrief zum Essen. Meist bekamen die Kinder in der Schule eine kleine Portion Hermann-Teig geschenkt.

Die erhaltene Teigportion musste nach beigelegter Anleitung mit Mehl, Zucker und Milch gefüttert werden. Nach zehn Tagen teilte man den Teig in vier gleiche Portionen und verteilte zwei davon an Freunde. Eine Portion konnte man nun nach eigenem Wunsch erweitern. Und dann hieß es für Hermann: Ab in den Ofen! Und fertig war der Hermann-Kuchen. Die übrige Portion wurde natürlich entweder wieder nach Anleitung gefüttert oder ebenfalls weitergegeben.

Hermann war ein Sauerteig und bestand aus Milchsäurebakterien und Hefe. Der Ansatz für den Hefeteig vermehrte sich durch Fütterung und blieb dabei stabil. Hermann war sehr vielseitig. Nicht nur leckere Kuchen, sondern auch Brote ließen sich mit dem Multitalent anfertigen.

Wo Hermann geblieben ist, ist genauso unsicher wie die Antwort auf die Frage, wo und wie Hermann entstanden ist. Eine der zahlreichen Entstehungstheorien besagt, dass eine Frau zu Kriegszeiten ihren Mann bei seiner Rückkehr mit einem Kuchen überraschen wollte. Um jederzeit auf seine Ankunft vorbereitet zu sein, hat sie einen Teig zubereitet, der sich vermehrt und lange haltbar ist.

Was mit Hermann in Zukunft geschieht, hast du in der Hand. Hast du Lust, Hermann wieder zurückzubringen?

Der Kuchenteig Hermann

Was bei uns der Christstollen, ist in China der Mondkuchen. Diese Süßigkeit gibt es traditionell beim Mondfest, das jährlich am 15. Tag des 8. Monats des chinesischen Kalenders gefeiert wird. An diesem Tag soll die Laufbahn des Mondes ihren tiefsten Punkt erreicht haben.

Das Fest ist in China, ähnlich wie bei uns Weihnachten, eines der wichtigsten Familienfeste. Der Mondkuchen wird dabei gerne an Freunde, aber auch an Geschäftspartner verschenkt. Er besteht traditionell aus einer Teigpaste mit einer Füllung aus einer grünen Lotuscreme und Eigelb in der Mitte. Es gibt ihn aber auch mit vielen anderen Füllungen. Natürlich wird das Gebäck kunstvoll mit chinesischen Schriftzeichen verziert.

2014 schaffte es das unschuldige kleine Gebäck, Thema der Politik zu werden. Kurz vor dem Mondfest nutzten zahlreiche Bürger die Chance, um einflussreichen Personen Packungen mit Mondkuchen zu schenken. Doch das eigentliche Ziel zeigte sich erst nach dem Öffnen der Packung: Es wurden Handys, Geld, Gold oder auch Schmuck beigelegt. Es gab sogar professionelle Anbieter, die solche Kombi-Pakete im Wert von bis zu 12.000 Euro schnürten.

In der Zwischenzeit wurde ein Antikorruptionsgesetz verabschiedet und zahlreiche Personen wurden verurteilt. Das Verhältnis zu dem Gebäck hat sich gewandelt. Wo früher große Pakete an die verschiedensten Personen verschenkt wurden, wird Mondkuchen jetzt eher zum privaten Verzehr gekauft und nur noch in kleinen Packungen angeboten.

Zum Mondkuchen

Der Kunde ist König. Das gilt auch im Bäckerhandwerk. Es ist wichtig, seine Kunden zu kennen und das Sortiment genau an deren Bedürfnisse anzupassen. Bäcker sein heißt somit nicht nur Backen nach Rezept, sondern auch Beobachtung der Kunden.

Auffallend ist, dass immer mehr Menschen an Unverträglichkeiten leiden. Unverträglichkeit gegen Gluten ist ein Leiden, bei dem das Bäckerhandwerk seine Kunden unterstützen kann. Gluten ist natürlicher Bestandteil aller gängigen Getreidearten. Seine Funktion beim Backen ist es, den Teig zusammenzuhalten. Ohne Gluten werden Backwaren brüchig.

Doch herkömmliches Mehl lässt sich durch andere Sorten ersetzen. Wichtig ist, dass man alternative Mittel zur Verdickung des Teiges beifügt. Alternatives Mehl sollte immer aus einer Mischung bestehen. Es werden verschiedene glutenfreie Mehlsorten und ein Bindemittel gemischt.

Zu den glutenfreien Mehlen gehören Buchweizenmehl, Mandelmehl oder auch Hirsemehl. Als Bindemittel können unter anderem Leinsamen oder Johannisbrotkernmehl verwendet werden. Außerdem benötigen glutenfreie Gebäcke mehr Wasser, da das Mehl das Wasser besser aufnimmt. Somit lassen sich bei konventionellen Rezepten nicht einfach die Mehlsorten austauschen, denn die Mengenangaben stehen nicht mehr im richtigen Verhältnis zueinander.

Viele bemängeln jedoch, dass glutenfreie Produkte geschmacklich nicht mit konventionellen Produkten mithalten können. Ein paar tolle, leckere glutenfreie Produkte anzubieten ist somit ein wichtiges Merkmal zur Kundenbindung und kann auch neue Kunden in den Betrieb bringen. Denn für ein Abendbrot, nach dem man nicht mit Bauchschmerzen zu kämpfen hat, gibt man auch gern ein paar Cent mehr aus.

Und noch ein Hinweis für die Profis: Als glutenfrei ausgelobte Lebensmittel dürfen laut gesetzlichem Grenzwert maximal 20 mg/kg Gluten enthalten. Das bedeutet, dass nur das Mehl zu wechseln evtl. nicht ausreicht, sondern das Produkt muss ggf. auch zeitlich oder räumlich getrennt von gultenhaltigem Getreide hergestellt werden, um Kreuzkontaminationen zu vermeiden.

Über Gluten

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