Die Ausbildungs-vergütung gilt für alle Azubis des Bäckerhandwerks in ganz Deutschland.
Der Beruf des Bäckers bzw. der Bäckerin besitzt eine lange Tradition und ist dennoch hochmodern. Kreatives Handwerk, technischer Fortschritt und Teamarbeit prägen den Alltag. Als angehender Bäcker bzw. angehende Bäckerin arbeitest du mit Teigen, Backwaren und neuen Rezepturen und gestaltest das Sortiment aktiv mit.
Umgang mit Zutaten, Lagerung von Lebensmitteln und Umsetzung von Hygienevorschriften.
Du machst quasi den leckerste Job der Welt.
Die Ausbildung zum Bäcker bietet eine spannende Reise in die Welt des Backhandwerks. Du lernst handwerkliche Fertigkeiten, Hygiene und Kreativität kennen, um köstliche Brote und Gebäck herzustellen. Eine abwechslungsreiche Ausbildung, die deine Leidenschaft für das Backen wecken kann!
(laut Tarifvertrag ab dem ab 1. März 2026)
Zusätzlich erhält jeder Auszubildende das Wahlrecht, die Ausbildungsvergütung in Höhe der Kosten des monatlichen ÖPNV-Tickets umzuwandeln.
Die Ausbildungs-vergütung gilt für alle Azubis des Bäckerhandwerks in ganz Deutschland.
(laut Tarifvertrag ab dem ab 1. März 2026)
Zusätzlich erhält jeder Auszubildende das Wahlrecht, die Ausbildungsvergütung in Höhe der Kosten des monatlichen ÖPNV-Tickets umzuwandeln.
Jede Bäckerei ist anders, daher können auch deine Aufgaben je nach Art des Betriebs und der Position zwar variieren, abwechslungsreich ist es aber allemal!
Wenn du Interesse am Bäckerberuf hast, kannst du durch ein Betriebspraktikum oder einen Schnuppertag die vielfältigen Tätigkeiten direkt kennenlernen und erste Praxiserfahrungen sammeln. Über den Stellenfinder lassen sich ganz unkompliziert aktuelle Ausbildungs- und Praktikumsplätze in deiner Region finden – so gelingt der Start ins Bäckerhandwerk einfach und schnell.
Höre gut zu: Eine genaue Anleitung hilft, Fehler zu vermeiden und zeigt Wertschätzung gegenüber dem Team.
Mit diesen Tipps kannst du deinen ersten Tag im Bäckerpraktikum bestens meistern und den Beruf direkt erleben.
Eine Ausbildung zum Bäcker bzw. zur Bäckerin bereitet deine Karriere ideal vor! Danach entscheidest du, wie es weitergeht, denn dir stehen zahlreiche Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten offen.
Als ausgebildete/r Bäcker/in stehen dir auch außerhalb der Backstube zahlreiche Berufsfelder offen, die dich vielleicht interessieren. Mit den richtigen Weiterbildungen oder auch mit einem zusätzlichen Studium kannst du später in den unterschiedlichsten Bereichen arbeiten.
SELBSTSTÄNDIG ALS BÄCKER/IN
Ob Filialübernahme oder eigene Bio-Bäckerei: Als Inhaber/in gestaltest und führst du deinen Betrieb nach deinen Vorstellungen. Mit Meister- oder Betriebswirtabschluss hast du das nötige betriebswirtschaftliche Wissen. Wichtig sind außerdem Menschenkenntnis und mehrjährige Berufserfahrung, damit du den Alltag und die Verantwortung kennst. Du hältst gesetzliche Vorgaben sowie Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen ein, stellst dein Sortiment zusammen und sorgst mit neuen Produkten für Abwechslung. Du achtest auf richtige Lagerung und Verarbeitung der Lebensmittel, stellst Mitarbeiter/innen ein, leitest sie an und führst die Buchhaltung. Dabei behältst du stets die Wirtschaftlichkeit im Blick, um Kosten wie Miete, Löhne und Maschinen zu decken.
AUSBILDER/IN
Als Ausbilder/in übernimmst du die verantwortungsvolle Aufgabe, Nachwuchs auszubilden. Du arbeitest eng mit jungen Menschen, zeigst ihnen alle Abläufe in der Backstube und machst sie mit dem Beruf vertraut. Für Fragen bist du die zentrale Ansprechperson, daher ist Berufserfahrung wichtig. Mit der Meisterprüfung darfst du automatisch ausbilden, alternativ kannst du die Ausbildereignungsprüfung ablegen.
FACHLEHRER/IN
Wenn du Wissen vermitteln möchtest, kannst du Fachlehrer/in an einer Berufsschule oder an der Akademie des Deutschen Bäckerhandwerks werden. Dafür benötigst du eine pädagogische Zusatzausbildung von ein bis zwei Jahren. Du vermittelst Azubis wichtige Inhalte wie Fertigkeiten und backtechnologische Verfahren. Berufserfahrung und ein guter Umgang mit jungen Menschen sind dabei wichtig, da du sie auf ihren Beruf vorbereitest.
PRODUKTIONSLEITER/IN
Als Produktionsleiter/in sorgst du dafür, dass Backwaren pünktlich fertig sind und die Herstellung reibungslos läuft. Du behältst den Überblick über Abläufe und Ofenzeiten und kannst neue Produkte entwickeln oder Rezepte ausprobieren.
ERNÄHRUNGSBERATER/IN
Als Ernährungsberater/in kennst du dich mit gesunder Ernährung aus und berätst Bäckereien bei neuen Produkten. Du zeigst alternative Zutaten wie andere Mehlsorten, Nüsse oder Körner auf. Mit der Zusatzqualifikation kannst du auch Seminare, etwa an Volkshochschulen, anbieten.
QUALITÄTSBEAUFTRAGTE/R
Als Qualitätsbeauftragte/r erkennst und behebst du Schwachstellen im Betrieb. Du kontrollierst Abläufe, Teamarbeit und Produktionsprozesse, um Verzögerungen zu vermeiden und die Effizienz zu steigern. Außerdem überprüfst du Hygienevorschriften und die richtige Lagerung von Lebensmitteln, damit Qualität und Sicherheit gewährleistet sind. Berufserfahrung ist wichtig, ebenso von Vorteil ist eine Meisterprüfung. Die Qualifikation erfolgt meist über Seminare.
BETRIEBSBERATER/IN
Als Betriebsberater/in analysierst du Unternehmenszahlen und bewertest die wirtschaftliche Entwicklung. Du führst Standortanalysen durch, unterstützt bei Neugründungen, Filialeröffnungen und Betriebsübergaben und entwickelst Businesspläne sowie Finanzstrategien. Dafür brauchst du Berufserfahrung sowie idealerweise einen Meister- oder Betriebswirtabschluss.
BROTSOMMELIER
Ein Brotsommelier ist Spezialist für Brot und benötigt eine Meisterprüfung sowie zusätzliche Berufserfahrung. Die Weiterbildung an der Bundesakademie in Weinheim vermittelt Wissen über Brotkultur, Geschichte und internationale Unterschiede. Du schulst deine sensorischen Fähigkeiten, lernst Aromen zu erkennen und neue Brote zu kreieren. Auch Food Pairing und Ernährungslehre gehören dazu. Als Botschafter des Bäckerhandwerks informierst du bei Veranstaltungen oder in Schulen über die Bedeutung von gutem Brot.
EUROPAASSISTENT/IN IM HANDWERK
Diese Zusatzqualifikation bereitet dich auf den internationalen Arbeitsmarkt vor. Sie ermöglicht dir, im Ausland oder mit internationalen Partnern zu arbeiten. Voraussetzung sind mindestens Fachoberschulreife sowie die Zustimmung von Berufsschule und Betrieb. Der Unterricht beginnt früh in der Ausbildung und umfasst Fremdsprache (meist Englisch), Europa- und Länderkunde, interkulturelle Kompetenz sowie Wirtschaftssysteme. Ein dreiwöchiges Auslandspraktikum ist Teil der Ausbildung und bereitet dich praxisnah auf internationale Erfahrungen vor.
Natürlich hast du als Geselle/in oder Meister/in noch zahlreiche weitere Berufsmöglichkeiten. Dies ist ja auch immer davon abhängig, in welcher Art von Betrieb du arbeitest. Es gibt kleine familiäre Bäckereien und größere Bäckereien mit vielen Verkaufsstellen. Manche Bäckereien haben sich spezialisiert auf Allergiker, und manche Bäcker/innen arbeiten in gastronomischen Betrieben oder im Catering.
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ganz ohne lange Anschreiben oder Lebenslauf!
Oft wird nachts gearbeitet, aber viele Betriebe bieten Tagschichten für klassische Arbeitszeiten an. Viele schätzen die Nachtarbeit, weil sie mittags frei haben.
Absolut! Immer mehr Frauen backen mit Leidenschaft und sind genauso erfolgreich wie Männer. Das Geschlecht spielt keine Rolle, Maschinen und Teamarbeit unterstützen bei schweren Aufgaben.
Ja, Bäcker/innen lernen in der Ausbildung auch die Herstellung von Eiscreme und sogar die Herstellung von Pizza.
Es existieren zahlreiche Karrierewege, darunter Meister, technische Fach- und Betriebswirte, Produktionsleiter, Filialleiter und sogar der Weg in die Selbstständigkeit. Weiterbildung und Übernahme von Verantwortung werden oft aktiv gefördert.
Nein, denn moderne Technik und Teamarbeit entlasten die MitarbeiterInnen heutzutage deutlich. Kreativität, Organisation und Kundenbindung spielen ebenfalls zentrale Rollen im Beruf.
Auf jeden Fall! Das Bäckerhandwerk bleibt gefragt, gerade weil nachhaltige, regionale und handgemachte Produkte immer beliebter werden. Wer offen für Weiterbildung ist, sichert sich langfristige Perspektiven – auch in Krisenzeiten.