Ausbildung
Bäckereifachverkäufer/in

Der Beruf des Bäckereifachverkäufers bzw. der Bäckereifachverkäuferin ist das Aushängeschild einer jeden Bäckerei! Das gelingt nur mit Charme, Kommunikationsfähigkeit und einer freundlichen Ausstrahlung. Erfahre mehr zur Bäckereifachverkäufer/in Ausbildung.

Was sind die Aufgaben eines Bäckereifachverkäufer bzw. einer Bäckereifachverkäuferin?

  • Verkauf und Beratung über Inhaltsstoffe
  • Zubereitung von Snacks und warmen Speisen
  • Dekoration der Auslagen und der Filialen
  • Planung und Organisation von Arbeitsabläufen und Prozessen
  • Umgang mit Zutaten, Lagern von Lebensmitteln, Einhaltung von Hygienevorschriften

     

Du machst quasi den leckerste Job der Welt.

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Du entscheidest!

Die Ausbildung zum Bäckereifachverkäufer/in bietet dir eine spannende Reise in die Welt des Verkaufs von hochwertigen Backwaren. Du lernst nicht nur die handwerklichen Fertigkeiten und Hygienestandards kennen, sondern auch den direkten Kundenkontakt und die Präsentation unserer köstlichen Produkte. Diese Ausbildung wird deine Leidenschaft für den Verkauf und die Backkunst wecken!

Infos zur Ausbildung Fachverkäufer/Fachverkäuferin

Voraussetzungen für dieAusbildung

  • Freundliche Ausstrahlung und selbstsicheres Auftreten
  • Kommunikative Art und Teamfähigkeit
  • Schulabschluss: Idealerweise Realschulabschluss, guter Hauptschulabschluss oder Abitur

Ausbildungsvergütung

  • 1. Lehrjahr: mindestens 1.070 Euro brutto
  • 2. Lehrjahr: mindestens 1.140 Euro brutto
  • 3. Lehrjahr: mindestens 1.280 Euro brutto

 

(laut Tarifvertrag ab dem ab 1. März 2026)
 

Zusätzlich erhält jeder Auszubildende das Wahlrecht, die Ausbildungsvergütung in Höhe der Kosten des monatlichen ÖPNV-Tickets umzuwandeln.

Die Ausbildungs-vergütung gilt für alle Azubis des Bäckerhandwerks in ganz Deutschland.

Ausbildungsvergütung für Azubis im Bäckerhandwerk

(laut Tarifvertrag ab dem ab 1. März 2026)

1. Lehrjahr
mind. 1.070 Euro brutto
2. Lehrjahr
mind. 1.140 Euro brutto
3. Lehrjahr
mind. 1.280 Euro brutto

Zusätzlich erhält jeder Auszubildende das Wahlrecht, die Ausbildungsvergütung in Höhe der Kosten des monatlichen ÖPNV-Tickets umzuwandeln.

DEINE AUFGABEN IM DETAIL

  • BERATUNG UND VERKAUF:
    Kunden willkommen fühlen lassen und beraten. Bei Unsicherheiten oder Unverträglichkeiten unterstützen und Empfehlungen geben.
  • DEKORATION UND PRÄSENTATION:
    Verkaufsraum, Theke, Schilder und Aktionstafeln gestalten. Backwaren ansprechend präsentieren und richtig verpacken.
  • ZUBEREITUNG:
    Brote und Kleingebäcke belegen und dekorieren. Snacks, warme Speisen sowie Torten und Kuchen zubereiten, anrichten und servieren.
  • PLANUNG UND ORGANISATION:
    Arbeitsabläufe planen und vorbereiten, auch für besondere Anlässe. Verkaufsaktionen, Hochzeiten und Catering organisieren und durchführen.
  • BEDIENUNG VON MASCHINEN:
    Kaffeemaschine, Brotschneidemaschine, Kasse und Ofen bedienen. Verschiedene Maschinen und Arbeitsgeräte im Alltag nutzen.
  • REINIGUNG UND WARTUNG:
    Arbeitsumgebung sauber und ordentlich halten. Arbeitsflächen, Geräte und Theken reinigen und Hygiene sicherstellen.

Du willst es genau wissen?

 

Jede Bäckerei ist anders, daher können auch deine Aufgaben je nach Art des Betriebs und der Position zwar variieren, abwechslungsreich ist es aber allemal!

Wenn du Interesse am Verkaufen hast, kannst du durch ein Betriebspraktikum oder einen Schnuppertag die vielfältigen Tätigkeiten direkt kennenlernen und erste Praxiserfahrungen sammeln. Über den Stellenfinder lassen sich ganz unkompliziert aktuelle Ausbildungs- und Praktikumsplätze in deiner Region finden – so gelingt der Start ins Bäckerhandwerk einfach und schnell.

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Tipps für den ersten Tag im Praktikum

  • Sei pünktlich: Ein guter Start beginnt mit Zuverlässigkeit. Bäckereien starten oft früh – plane genug Zeit für die Anfahrt ein.
  • Trage geeignete Kleidung: Saubere, praktische Kleidung (oder Arbeitskleidung, falls gestellt) und feste Schuhe sind in der Backstube ein Muss.
  • Zeige Interesse: Stelle Fragen zu Abläufen, Zutaten und Geräten. Deine Neugier zeigt den Ausbildern, dass du motiviert bist.
  • Pack im Team mit an: Viele Tätigkeiten werden gemeinsam erledigt, etwa das Belegen der Snacks oder die Gestaltung der Auslagen. Hilf tatkräftig mit und zeig Engagement.
  • Achte auf Hygiene und Sauberkeit: Wasche regelmäßig die Hände und halte den Verkaufsraum und die Theke ordentlich – Hygiene wird im Bäckerhandwerk großgeschrieben.
  • Sei offen für Neues: Du lernst oft ungewohnte Arbeitsabläufe kennen, zum Beispiel die Zubereitung von Snacks oder das Bedienen von Maschinen. Bleibe flexibel und probiere vieles aus.
  • Höre gut zu: Eine genaue Anleitung hilft, Fehler zu vermeiden und zeigt Wertschätzung gegenüber dem Team.

     

Mit diesen Tipps kannst du deinen ersten Tag im Praktikum bestens meistern und den Beruf direkt erleben.

 

 

 

 

nach der Ausbildung Karriere

Eine Ausbildung zum Bäckereifachverkäufer bzw. Bäckereifachverkäuferin bereitet deine Karriere ideal vor! Danach entscheidest du, wie es weitergeht, denn dir stehen zahlreiche Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten offen.

  • VERKAUFSLEITER/IN: Einer der beliebtesten Wege ist die Weiterbildung zum/zur Verkaufsleiter/in. Wie der Name schon verrät, übernimmst du danach eine leitende Position im Betrieb. Du erwirbst betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Kenntnisse, die dir später in deiner führenden Position von Nutzen sein werden. Außerdem bist du mit dieser Weiterbildung berechtigt, selbst Lehrlinge auszubilden. Der Titel Verkaufsleiter/in ist übrigens gleichgestellt mit dem Bachelor-Abschluss (DQR 6).
  • BETRIEBSWIRT/IN: Der Betriebswirt baut auf der Fortbildung zum/zur Verkaufsleiter/in auf und ist die höchste Weiterbildung, die du an die Ausbildung zum/zur Bäckereifachverkäufer/in anschließen kannst. Sie ist vergleichbar mit einem Master-Abschluss (DQR 7). In der Fortbildung wird dir umfassendes theoretisches Wissen vermittelt, denn als Betriebswirt/in bist du funktionsübergreifend orientiert und behältst über die einzelnen Arbeitsbereiche den Überblick. Das betrifft beispielsweise die Themen Logistik, Marketing und Finanzwirtschaft.
  • STUDIUM: Wenn du deine Verkaufsleiter/in-Prüfung erfolgreich abgelegt hast, kannst du noch einen draufsetzen. Denn mit dem Verkaufsleiter-Titel darfst du auch an einer Universität oder Fachhochschule studieren — und das auch ohne Abitur. Beliebte Studiengänge sind vor allem Ernährungswissenschaften, Lebensmitteltechnologie, Controlling und Betriebswirtschaftslehre. Oder wie wäre es mit einem berufsbegleitenden Studiengang „Business Management mit Schwerpunkt Bäckereimanagement“? Dieses Angebot wurde als Studium für ambitionierte geprüfte Verkaufsleiter/innen im Lebensmittelhandwerk HWK konzipiert, die sich neben Familie und Beruf akademisch qualifizieren möchten.

TIPP

Es gibt noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, dich weiterzubilden – manche Seminare kannst du sogar schon während deiner Ausbildung besuchen und dich so gezielt in verschiedenen Fachrichtungen weiterbilden. Hier lernst du zum Beispiel spezielle Herstellungs- und Backverfahren oder besondere Techniken für Verkauf und Präsentation kennen. Du erhältst Kenntnisse zur Führung von Mitarbeitern oder erlernst den Umgang mit Rezeptur- und Kalkulationssoftware.

Schau doch mal bei den Akademien des Deutschen Bäckerhandwerks nach. Diese bieten zu vielen Bereichen spannende Seminare und Workshops an!

 

ADB-Verbund

Als ausgebildete/r Bäckereifachverkäufer/in stehen dir zahlreiche Berufsfelder offen. Mit den richtigen Weiterbildungen oder auch mit einem zusätzlichen Studium kannst du später in den unterschiedlichsten Bereichen arbeiten.

Mögliche Berufsfelder nach der Ausbildung

  • FILIALLEITER/IN

    Auch als Fachverkäufer/in stehen dir Möglichkeiten für eine verantwortungsvolle Position offen. Durch eine Weiterbildung zum/r Verkaufsleiter/in kannst du eine Führungsposition in einem Betrieb übernehmen, beispielsweise in der Filial- oder Bezirksleitung.

  • AUSBILDER/IN

    Bevor du als Ausbilder/in arbeiten kannst, musst du die Prüfung zur Ausbildereignung ablegen. Hier kannst du unter Beweis stellen, dass du dafür geeignet bist, junge Menschen bestens auf ihren Beruf vorzubereiten. Falls du schon geprüfte/r Verkaufsleiter/in bist, brauchst du die Ausbildereignung nicht mehr zusätzlich machen, denn sie war schon in dieser Prüfung enthalten.

  • FACHLEHRER/IN

    Azubis werden nicht nur im Betrieb ausgebildet. Vieles lernen sie in der Berufsschule. Hier erhalten sie das theoretische Wissen, welches sie später in der Bäckerei umsetzen. Anders als sonstige Lehrer/innen brauchst du kein Studium, um Fachlehrer/in zu werden. Du benötigst die mittlere Reife oder einen höheren Schulabschluss und eine abgeschlossene Ausbildung als Bäckereifachverkäufer/in. Dazu solltest du schon ausreichend Berufserfahrung gesammelt haben. Zudem brauchst du eine pädagogische Zusatzausbildung.

  • SEMINARLEITER/IN

    Auch Bäckereien müssen immer am Puls der Zeit bleiben. Deshalb ist es für Verkaufsleiter/innen und Führungskräfte wichtig, dass sie sich ständig weiterbilden. Als Seminarleiter/in kannst du dieses Wissen auch an den Akademien des Deutschen Bäckerhandwerks weitergeben. Hier sind Experten und Expertinnen für Betriebswirtschaft, Vertrieb, Marketing und Produktentwicklung gern gesehen.

  • ERNÄHRUNGSBERATER/IN

    Als Ernährungsberater/in kennst du dich mit Diäten, neuen Ernährungsformen und Allergien bestens aus. Damit machst du deine Kunden zu Stammkunden und beschleunigst deine Karriere. Natürlich kannst du auch als Experte/in auftreten und dein Wissen in Seminaren an andere Bäcker/innen und Fachverkäufer/innen weitergeben.

  • QUALITÄTSBEAUFTRAGTE/R

    Als Qualitätsbeauftragte/r kontrollierst du die Abläufe innerhalb einer Bäckerei. Du überprüfst, ob alle Mitarbeitenden korrekt miteinander arbeiten und ob die Herstellung der Backwaren vorschriftsmäßig und ohne Verzögerungen abläuft. Außerdem ist es deine Aufgabe, auf Hygiene zu achten. Werden alle Vorschriften zum Thema Hygiene und Sauberkeit eingehalten? Werden Lebensmittel richtig gelagert? Diese Maßnahmen sind wichtig, um eine hohe Qualität zu sichern.

  • VERKAUFSTRAINER/IN

    Du bist ein Profi, was den Verkauf angeht. Als Verkaufstrainer/in schulst du in Kursen andere Mitarbeitende hinsichtlich Verkaufspsychologie, übst mit ihnen Verkaufsgespräche und zeigst ihnen bewährte Methoden, um den Abverkauf zu steigern. Verkaufstrainer/in kannst du auf selbstständiger Basis sein, entweder in Vollzeit oder auch neben deinem Beruf im Verkauf.

  • EUROPAASSISTENT/IN IM HANDWERK

    Du interessierst dich für fremde Länder und andere Kulturen und überlegst, auch mal eine Zeit lang im Ausland zu leben? Dann ist die Zusatzqualifikation „Europaassistent/in im Handwerk“ genau das Richtige für dich. Ihr Ziel ist es, dich für den internationalen Arbeitsmarkt fit zu machen. Überall werden Fachkräfte gesucht und mit dieser Zusatzqualifikation hast du die Möglichkeit, auch im Ausland zu arbeiten. Außerdem ermöglicht sie dir, von Deutschland aus international zu arbeiten — mit ausländischen Handelspartnern oder Zulieferern.

 

 

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FAQ

MÜSSEN Bäckereifachverkäufer/innen immer früh aufstehen müssen?

Teilweise, aber das hängt von der Schicht ab, in der du arbeitest. Die Frühschicht beginnt natürlich sehr zeitig, denn die Kunden möchten schon morgens warme Backwaren kaufen. In der Nachmittagsschicht musst du nicht so früh anfangen, hast aber auch erst später Feierabend. Zahlreiche Betriebe stellen ihre Produktionen mittlerweile auf Tagschichten um, sodass auch der Verkauf erst später beginnt. Aber ob früh oder spät: Als Bäckereifachverkäufer/in steht der Kaffee immer ganz in deiner Nähe.

Tüten Bäckereifachverkäufer/innen nicht einfach nur Brötchen ein?

Nein, ganz im Gegenteil! Der Arbeitsalltag als Bäckereifachverkäufer/in ist sogar vielfältig. Gerade die Mischung aus kreativer Dekoration, ausführlicher Beratung durch Fachwissen oder auch die Zubereitung von Snacks macht den Beruf spannend. Und wenn in der Backstube mal viel los ist, helfen die Fachverkäufer/innen gerne auch mal beim Backen.

Ist der Fachverkauf eine Option für Männer?

Absolut. Im Bäckerhandwerk gibt es immer mehr Männer, die mit Leidenschaft verkaufen und dekorieren — und sie sind mindestens genauso gut in ihrem Job wie Frauen. Das Geschlecht spielt im Bäckerhandwerk keine Rolle. 

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